henriette . aka . luna

30.9.06

Juli 2006

PANAMA

Der Kanal und was noch?!

Dieses wunderbare Land hat noch viel mehr zu bieten....

Ich bin also im Bergdorf Boquete angekommen.
Die kuelen/regnerischen Tage sind 'grad eine Wohltat.
Spatziergaenge durch Kaffeplantagen und das Dorf machen so richtig Lust auf's Entdecken.
Die sehr freundlichen Einheimischen finden auch gefallen daran wenn eine Auslaenderin sich fuer ihre verhaeltnisse 'Normal' benimmt.
Es ist hier ueblich vieles zu Fuss zu erledigt.
Bei den Temperaturen um den Vulkan Baru auch kein Problem.

Zurueck am Strand sieht die Geschichte gleich ganz anders aus.
Mit meiner kleinen Freundin bastle und male ich da lieber mal im Schatten.
Spatzieren spielt sich hier am spaeten Nachmittag ab, denn davor ist es einfach zu heiss.
Es geht durch laendliches Gebiet in die Stadt.

P A N A M A . C I T Y - wow, was fuer eine Ueberraschung!!

Es ist fuer mich die einzige so richtige Grossstadt in ganz Zentralamerica.
Wokenkratzer, Strassensysteme, Strassenschilder, Donwtown, Sichere und Unsichere Randbezrke, Geschichte, Erholungsgebiete......

Hier lerne ich auch Hubert kennen.
Das ist ein 58jaehriger franzoesicher Amerikaner und per Beiwagenmaschine unterwegs. Foto rechts.


Das ich mich mit dem lustigen 'Kauz' verstehe ist eh klar - sieh dir doch mal seine tolle webpage an;
www.thetimelessride.com
Es ist 3 Monate vor mir von NY zum artischen Kreis gestartet, usw...nun treffen wir uns also hier in Panama und suchen nach einem passenden Boot das uns mit nach Kolumbien nimmt.


Dazu duesen wir von Hafen zu Hafen, sprechen mit Hafenaufsichtspersonal, dem Schiffen am morgentlichen Funkradio, Argenturen & Agenten und so weiter.


Es werden alle Moeglichkeiten ausprobiert um unsere Mopeds und uns auf den selben Schwimmkoerper zu bringen.

Immer erhalten wir die selbe Antwort.
Entweder Moto oder ihr....
....wir versuchen es weiter.


Dazu sausen wir nach Colon, tuckern in die hintersten Gassen und Gegenden wo es nur den kleinsten Funken von Hoffnung und Moeglichkeit gibt, das rollen wir ein.

Oft komme ich total schwarz vor Abgasruss nach Hause und bin fix und alle. Die Verkehrsteilnehmer leiden hier unter dem Tintenfischsyndrom wie mir scheint; immer wenn sie sich verdruecken bleibt eine grosse schwarze Wolke ueber.

In der 2. Woche erhalten wir eine positive Antwort.
Ein Boot ist hier das uns mitnimmt.
Wir fahren also wieder nach Colon wo wir tatsaechlich mit dem Kapitaen (rechts) sprechen koennen.
Sein Schiff ist aber etwas dureftig. So auch das Rettungsboot hinter dem Kapitaen....??
Dubious scheint uns auch die ganze Geschichte zu laufen.
Fernsehgeraete auf Inseln bringen, wir per 2. Boot an einem Strand in Kolumbien abgesetzt und dann noch der Preis....ne, ne, ne,

Wir grasen weiterhin alles ab. Vom Sport bis zum Schrimpsboot alles.
Abends sind wir dann immer wieder in Panama retour wo wir uns mit Mitgliedern der hiesigen Motorradvereinigung treffen.

Auch wenn es wieder mal so ordentlich regnet sind wir unterwegs.


Klamotten anziehen und dann passt das schon bis zum ersehnten Cafe am ende des Tages.


Und wenn es mal nicht 'schifft' sind wir auch unterwegs und besichtigen dies und das oder haben live Action mit den lokalen Freaks, Kulinarien & co.

.


Auch am Strand .... wieder mal einen Sonnenbrand, wo nur Aloevera (100% und das ganz frisch) hilft...aufschnippeln, Gel rausdruecken und direkt auf die verbruzelte Haut.....

Bei der Motorradfahrervereinigung (APM) werden wir herzlich aufgenommen und wenn eine Frage auftaucht - keine Scheu, wir sind Teil der Familie und jemand hilft uns weiter!


An einem der letzten Juli Sonntage mach' ich auch einen Ausflug mit einem australischen Paerchen die auf ihrer V-stream unteregs sind zum Darien.


Hier ist ja bekanntlich die Strasse zu ende und darum suchen wir nach einer Moeglichkeit den Suedamerikanischen Kontinen per Boot zu erreichen.

Die Boote der Insulaner des Stammes der Kuna sind auch zu klein. Fuer mich wuerde es ja gehen, aber was macht Hubert mit seiner Beiwagenmaschine??

Kaum zu glauben - wir sind in Panama und kein Boot....
Fliegen ist einfach sowas von unromantisch, Moped in die Kiste ?!
Wir suchen lieber etwas laenger herum und hoffen auf eine stilgerechte Ueberfahrt.

In der letzten Juli Woche ist es also soweit; ein Mitglied des APM hat gute Neuigkeiten fuer uns; einen Tanker nach Columbien!!
Wenn sich nun die ganze Rennerei gelohnt hat und alles klappt, bin ich zum Monatsende auf einem kleinen Tanker der uns durch den legendaeren Panamakanal nach Kolumbien bringt.
Wie das von Statten geht?!
Bitteschoen,....habe hier ein Beispiel von einem Grossen 'Kutter' der die 8 stuendige Schlaeuserei (3 einheiten) schon fast geschafft hat .....




Tja und dann kann es heissen;

Kolumbien wir kommen!!!!

August 2006

PANAMA
VENEZUELA


wieder 'mal kommt es
1. anders und
2. als man denkt

Bla bla bla..... ist das Geschwaetz der Versprechungen.
Es soll einfach nicht sein.
Zuerst kommet das Boot nicht daher und dann legt es scheinbar nie wieder ab.
Es ist wieder mal die Versprechungen von Montag auf Donnerstag - Donnerstag auf Dienstag -Dienstag auf Freitag usw. usw. usw.

Am 05. August sehe ich aber tatsaechlich das versprochene Boot.
Es liegt vor Anker am Hafen von Vaca Monte.
Um den Frachter aus der Naehe zu sehen und der Crew zu sprecken darf ich mit einem Shrimpsboot mit hinaus.
Mitlerweile kenne ich zwischen Panama und Colon jeden Hafen und jeden Zusataendigen.
Hier in Vaca Monte ist Saky der Chef.
Er hat 52 Fischerboote und schlaegt auch einiges an Ware um.
Fuer ihn ist es eine Kleinigkeit, aber fuer uns (Hubert den Franzosen und mich) ist es ein Lichtblick - ich sehe also zum 1. mal der versprochenen Kutter.
Dass es aber dabei bleibt haette ich mir nie traeumen lassen.
Auch die permanente Planaenderung (Kolumbien od. Equador) mach' ich mit und studiere die Karte fuer neue Routen.

Die Wartezeit verbinge ich aber mit weitern Besichtigungen der Umgebung.
Ein altes Fort in der Naehe von Colon und weiteren Schlaeusen des Panamakanal sind dabei.
Am selben Tag erfahren wir von einem anderen Boot das nach Kolumbien geht.
Es sind auch 2 Motorradfahrer dabei.


Das aeusserst ungleiche' Paar' hat fuer die Ueberfahrt 200 USD bezahlt.
Ming ein interessanter US-Asiate und Simon, ein 70 jaehriger englischer Schriftsteller (www.simongandolfi.blogspot.com) der per 'Pizza'scooter unterwegs ist, trauen sich.

Ich habe leider zu spaet davon erfharen aber wie es sich dann rausstellt war die Ueberfahrt alles andere als zu empfehlen. Das Schmugglerboot tuckert 4 Tage der Kueste entlang nach Kolumbien und bringt siene 'Gaeste' bei Nacht und Nebel an den Strand.
Erpressungsversuche und katastrophale Verhaeltnisse lassen mich nach dem 'versaumten' Boot aufathmen.
Statt dessen hoffe ich noch immer auf den versprochenen Tanker.
Waehrend ich von Tag zu Tag und von Woche auf Woche vertroeste werde such' ich weiter, fahre in die letzten Echen wo es nur Hoffnung gibt. Nichts!!


Statt mich aber zentraleuropaeisch aufzuregen, nehme ich es mit Gelassenheit nach dem Latinomotto - tranquilo, tranquilo...

In Panama ist ja immer was los, tolle Leute im Hostal und der Motorradclub sorgen auch fuer Abwechslung.

Dazu kommen noch Volksfeste und div. Veranstaltungen.


Dann reichts aber - mitte Monat streikt mein Koerper!
Elende Schmerzen im oberen Ruecken, der rechten Schulter und im Arm lassen mich jammern.
Naechte weise kann ich nicht schlafen vor Schmerz und gehe dann mit Moritz (deutsch-oesterr. Medizinstudent vom Hostal) zum Doktor.
Diagnose; Entzuendeter Nerv am Ruecken.
Volles Programm mit Drogen.
Kortison spritzen und Tabletten sind angesagt.

Als es etwas besser ist, bin ich auch wieder mal auf dem Moped und mache einen schoenen Sonntagsausflug in's El Valle.
Die Anfahrt in das Bergdorf ist traumhaft.
Herrlich die Landschaft.
Bunt und abwechslungsreich der Markt.
Es ist wie Energie tanken und ein Versuch den Durst des Weiterreisens zu stillen.

Auf die von Panama City vorgelagerte Insel Taboga schippere ich auch eines schoenen Tages und genisse das Entdecken.
Durch den Dschungel

(mit all seinen Bewohnern) wandere ich zum Aussichtspunkt.
Es ist genial, man kann die Stadt in der Ferne sehen, aber selbst ist man in der puren Natur.
Fast haette ich schon vergessen wie das Reisen schmeckt - zu lange bin ich schon hier. Zuerst die 2 Monate an einem Fleck in Costa Rica und nun hier und immer von Leuten umgeben macht mich krank. Es wird Zeit alleine weiter zu ziehen.
Auf ende Monat setzt ich die Frist und Hoffnung auf ein Boot und somit einer stilgerechten Ueberfahrt.
Da mir aber der Stil nach 2 Moanten Wartezeit langsam scheiss egal ist, ich Panama ausreichend kenne und weiter will, gehe ich sonst am letzten Dienstag des Monats zum Flughafen. Zurre Fusae auf eine Pallette und ab damit.
Wie schon gesagt kommt es aber anders als man denkt.

Der Stolz einiger Mitglieder des Motorradclubs laesst es nicht zu als Schwaetzer da zu stehen und organisieren doch noch ein Boot - unglaublich!!
Am Dinestag geht es also tatsaechlich los.
Die Ausreisepapiere konnte ich fuer Fusae auch noch ganz legal erledigen und bin somit dahin.
Ciao APM (Motorradclub), ciao Casa de Carmen (Hostal), ciao Zentral America, ciao Panama mit all seinen lieben und verrueckten Bewohneren!

Leonard M heisst der Kutter.
Es ist ein nur 30m langes 'Zugboot' das von Alaska nach Venezuela ueberfuehrt wird.
Der Kapitaen Cruz und seine Mannschaft heisst mich willkommen und somit sind wir also zu 7. auf dem Boot.
Schon in der Nacht geht es durch den legendaeren Panamakanal mit meiner Fusae an Board!!
8 Stunden dauert die Prozedur und Schleuserei.
Von den naechsten 3 Tagen weiss ich dann fast nichts mehr, denn ich bin Seekrank!!


Wuerg wuerg und ab auf die Toilette, kriech wieder zureuck in die ueble Koje und das Ganze von vorn....


Ich muss mich bis zur kompletten Erschoepfung uebergeben und weiss nicht mehr wo unten und oben ist.

Mein 'Landrattenkoerper' streikt dermassen, das ich sogar meinen Schmerz an Ruecken und Arm nicht mehr spuere.


Fusae ist auch am falschen Eck der Erde und wird vom Meer gewaschen, dass ich bei der Ankunft am 5. Tag in Maracaibo / Venezuela fast in Traenen ausbreche.
Rost - Rost - Rost
Alsbald ich so halbwegs stehen kann, wasche ich sie grob, oele sie ein und starte durch.

Yeah , was fuer eine Teufelskiste - sie laeuft!!

Samstags ist aber natuerlich alles zu und somit werden die Zollpapiere am Montag gemacht. Adnan der neue Bootsbesitzer behandelt mich mindestens gleich gut wie ein Crewmitglied, wohne im selben Hotel, esse mit den Jungs und werde auch ueber das Wochenende gut unterhalten.
Mein Koerper braucht noch ein paar Tage um auf Normal zu schalten.
Ich hoffe es geht dann auch 'normal' mit meiner Reise weiter.
Das ist aber eine andere Geschichte.
Fuer jetzt heisst es;

Suedamerika nun hast du mich!!

September 2006

VENEZUELA
BRASILIEN


Korruption,
Gran Sabana &
Dschungel

10 Tage, unglaubliche 10 Tage dauert es um Fusae aus dem Zoll zu befreien.

Die Menschen der Agentur versuchen mir zu erzaehlen das sei das 1. mal dass sie so einen Fall haben und immer hoere ich manana manana.

Was war das nur fuer eine saubloede Idee mit der stilechten Ueberfahrt von Zentral- nach Suedamerika?!

Normalerweise dauert doch ein Grenzuebertritt 1 ½ Stunden fuer Fusae und mich, aber hier 1 ½ Wochen – einfach unglaublich.

Papierkram, warten, mehr copien, warten....


Ich nuetze die Zeit um mir die schoneren Teile der haesslichen Stadt Maracaibo anzusehen.

Zu Fuss um ein paar ‚blocks’ gegangen rinnt mir der Schweiss vom Koerper.
Laengere Strecken werden dazu in den sogenannten Carritos zurueckgelegt.

Das sind uralte ausrangierte Amischlitten die als Sammeltaxi im Linienverkehr eingesetzt werden.
Es werden (offiziell) bis zu 5 Passagiere reingepackt und nach Bedarf angehalten.
Irgendwie werden die Kisten zusammengeschustert und geflickt bis wirklich nichts mehr zu retten ist.
Die Jungs und Medels der Agentur sind wohl auch nicht mehr zu retten.
Die Rechnung weist eine weit ueberzogene Touristensumme auf.
Die Korruption scheint auch hier keine Grenzen zu kennen.
Es wird versucht zu Verhandeln es wird diskutiert und nach der Barbezhlung des ½ Preises das Buero und am naechsten Tag die Stadt verlassen.

Frei – endlich frei!!
Frei entscheiden, frei reisen, Freiheit geniessen und einfach frei sein!
Hurra hurra !!!

Die herrlichen Landstriche sauge ich nur so in mich auf.
Am Nordrand der ‚los llanos’ (venezuelanischen Serengeti) entlang tuckere ich nach Westen.
Die Strassen sind meist in 1A Zustand und das Benzin kostet auch nichts.
Die kostenmaessige einzigartige weit ueberteuert Tankfuellung schaff ich in einem kleinen Dorf mit einem Euro (nicht per liter - pro Tank!!!).

Normalerweise kostet mich eine Tankfuellung Superbenzin (je 10 – 12 lit) zwischen 40 und 70 Eurocent.

Da kann man doch von Gratisbenzin sprechen?!

Ueber die imposante Bruecke ueber den Orinoco Fluss erreiche ich die historische Stadt ‚Ciudad Bolivar’.

Im Altstadtteil sind schoene Bauten zu sehen und in einer befindet sich ‚meine’ Posada.
Dieses Gaestehaus hat einen tollen Innenhof, guten Parkplatz fuer Fusae und statt in einem Bett schlafe ich in einer Haengematte.

Zu meiner Ueberraschung aber viel besser als angenommen. Weisst eh – alte Frau und so...?..!

Fusae bekommt hier noch einen Oelwechsel und ich einen kostenlose Gelbfieber Impfung.
Es geht ueber Traumstrassen weiter nach Sueden.
Ich entscheide mich, nachdem ich Fotos der welthoechsten Wasserfaelle (salto angel) hier gesehen habe, jene nicht zu besuchen.

Es ist nur gut mit einer Tour oder fuer ganz viel Geld moeglich dahin zu kommen.
Da mir aber Beides nicht schmeckt geht es per Moped weiter.


Ich geniesse es sehr die herrliche Landschaft auch mich wirken zu lassen. Die entgegekommenen Motorradreisenden sind auch immer eine lustig und willkommene Abwechslung und ein weiterer Pausegrund.
OK zugegeben, es sind auch sehr suesse und feine Menschen dabei die man gerne wieder sehen moechte, aber so ist da nun mal auf einer Reise, ein staendiges 'hallo' und 'tschuess'.

Es macht Spass mit Fusae um die Kurven und Huegel zu 'sausen'.
Sie laeuft mit Pausen einwandfrei und bereitet mir richtig viel Freude!

In Sta. Elena, in der Gran Sabana angekommen lasse ich ihr auch 2 Tage zum Rasten.


Per Allradjeep geht es in die Pampa, zum Berg Roraima.
Das ist der hoechste dieser Tafelberge und steht seit 2 billionen Jahren in der Ecke von Venezuela, Brasilien und Guayana herum.

Diese klippenkantigen Sandsteinformationen sind typisch fuer Suedvenezuela. Der name Tepui (Berg) wurde einfach von den hier ansaessigen Pemón Indianern uebernommen und international adoptiert.

Wie aus Yuca Wurzeln ‚Mehl’ und anschliessend Brot gemacht wird konnte ich auch schoen entspannt mit der ueblichen Gemuetlichkeit verfolgen.

Es wird rumgehackt, rumgehockt, rumgeruehrt, rumgesiebt...
... so aehnlich geht es auch bei den Diamantensuchern zu, nur eben schlammiger.


Die Jungs haben echt nichts zu lachen, ausser sie finden wirklich ein schoenes Steinchen.
Knochenjob zu harten Bedingungen.

Supertolle Tage verbringe ich also in der letzten Ecke von Venezuela bevor ich am 23. Sept. ueber die Grenze nach Brasilien tuckere.


Neue Papiere (unter einer Stunde erledigt!), neues Geld und auch eine neue Sprache.
Hmmm und portugisisch klingt in meinen Ohren komisch, aber bitte!?

Mit Haenden und Fuessen und etwas spanisch komme ich bestens ueber die runden, wieder schlechten Strassen und Doerfer nach Manaus.


Auf dem Weg dorthin ‚ueberfahre’ ich den Aequator und halte um zu sehen ob er es ueberleben wird und ein Foto zu machen.


Mehr ist bei der Hitze nicht drin.
Die Sonne steht im Zenit und Schatten ist spaerlich vorhanden.

In Manaus treffe ich Stefanie (deutsche Brasilien expertin), Oscar & Luis (2 aeltere Mexikaner, per Land Rover nach Argentinien unterwegs) die ich schon von Panama kenne & einige andere Reisenden.
Nachdem Unterkunft und Parkpaltz gefunden ist, heisst es Boot nach Porto Veljo suchen und Ticket kaufen.


Ich habe Glueck und bekomme was fuer diese Woche – angeblich das gleiche Boot wo Oscar & Luis drauf sind. Bis dahin wird natuerlich die Stadt erkundet.

Zuerst dachte ich, na was soll an Brasilien schon anders sein, aber bald war es festgestellt.
Die Offenheit der Menschen ist genial, die Aufdringlichkeit haelt sich in Grenzen und die Hilfsbereitschaft ist einfach toll.

Freifliegene Aras & Tukane und allerlei Getier sehe & hoere ich auch waehrend ich durch die Lande tuckere. Universum kann da kaum mithalten.

Live ist einfach live!

Kulinarisch gesehen gibt es hier auch wieder etwas Kultur.
Die andere Kulturluecke wird mit traumhaften Bauten und dem weltberuehmten Opernhaus von Manaus aufgefuellt.


Die Stadt an Amazonas boomte um die Jahrhundertwende durch die Kautschugproduktion und ist nun zu einer Industriestadt im Urwald gewachsen.

Wie & wo es nun auf der suedlichen Welthalbkugel weiter geht ist eine andere Geschichte und wie gewohnt ende Monat hier zu lesen.

Froehliche Urwaldschreie vom Amazonas sendet Henriette alias LUNA

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15.7.06

www.travelluna19.blogspot.com